Nach einer Woche Pause stellte sich der EC Puntigamer Gummern gegen Paternion selbst ein Bein, verspielte eine 2:0-Führung und wurde am Ende bestraft: Der Erzrivale nach Penalties.
Es ist eine abgelutschte Eishockey-Weisheit, aber das ändert nichts an ihrer Gültigkeit: Die Tore, die man selbst nicht erzielt, bekommt man (am Ende). Die Panther, mit einem Auge vor dem Spiel Richtung Tabellenspitze schielend, können den Traum vom Sieg in der Kärntner Liga West nun langsam wohl begraben. Dabei sah es am Anfang ganz danach aus, dass Gummern den Aufwärtstrend forsetzen würde können. Verteidiger Stefan Jäger brachte Gummern im zweiten Abschnitt im Powerplaz in Führung, Stürmer Karim Saidi legte mit dem wohl sehenswertesten Solo der diesjährigen Saison das 2:0 drauf. Der junge Eigenbau-Spieler düpierte einen Paternion-Verteidiger gleich mehrfach an der Band rechts hinter dem Tor, drehte sich dann um die eigene Achse und traf aus kurze Distanz schön in das Kreuzeck hinter Paternion-Goalie Ortner.
Neben dem Lichtausfall in Paternion (ein Scheinwerfer verblich. . .) kam der Stromausfall in den Reihen der Panther. Viel zu unkonzentriert ging man nach dem zweiten Treffer ans Werk, Paternion bedankte sich praktisch postwended mit dem Anschlusstreffer. Der Spielstand von 2:1 schmeichelten den Gästen aus Gummern. Es sollte allerdings noch schlimmer kommen: Verteidiger Stefan Nedwed verlor hinter dem Tor völlig unnotwendig den Puck, Paternion netzte unbedrängt zum Ausgleich ein.
Auch nach 60 stand es 2:2, eine Verlängerung brachte ebenfalls keine Tore. Bei schwierigen Platzverhältnissen ging es ins Penaltyschießen, wo die Panther negative Konsequenz zeigten – und kein einziger Spieler traf. Paternion machte vor wie es geht und verwandelte seinen letzten Penalty.
EC Paternion – EC Puntigamer Gummern 3:2. n.P. (0:0, 1:2, 1:0 – 1:0), Tore für Gummern: Jäger, Saidi



