Zwei Drittel gingen wieder torlos vorüber, dann brach die Lawine los. Gleich sieben Treffer bekamen die 200 Zuschauer in der Villacher Stadhalle zu sehen. Das bessere Ende hatten dieses Mal die Panther für sich.
Das hat es in der Geschichte der Panther noch nie gegeben: Rechnet man die Spiele gegen das Carinthian Team und Zauchen ein, dann bedeuteten die torlosen ersten zwei Drittel im Match gegen Paternion, dass die Cracks aus Gummern fast 120 Minuten lang keinen Treffer erzielten. Kurz: Die Panther spannten sich selbst, Trainer Patrick Kogler und Präsident Rudolf Scheiflinger auf die lange Folterbank. Powerplay um Powerplay verstrich ungenützt, die Sekunden auf der Stadionuhr tickten jeweils erbarmungslos herunter. Vor allem viele EIgenfehler störten das Spiel der Gastgeber, die zwar durch Manuel Urschitz zu einer guten 1:0-Möglichkeit gekommen war, wobei sich Ex-Panther-Goalie Gerhard Ortner allerdings auszeichnete. Wie überhaupt der EX-Gummerner immer dann zur Stelle war, wenn es bei Paternion lichterloh brannte.
40 Minuten verstrichen (wie schon zuletzt gegen Zauchen) ohne Treffer, Manuel Urschitz brach am Ende endlich den Bann, sein Schuss landete im langen Eck, die Panther führten nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel plötzlich 1:0. Der Schock bei den Gästen währte nur kurz, einen Abpraller von der Maske des Pnther-Goalies Stefan Singer netzte Sandriesser eiskalt ein. Doch der Führungstreffer hatte beim einen oder anderen Panther-Crack die Blokade gelöst, plötzlich lief die Scheibe über mehrere Stationen: Karim Saidi und Martin Pfeifer erhöhten nach jeweilige Vorlage von Stefan Jäger rasch auf 3:1.
Auf der Panther-Bank lehnte man sich viel zu früh zurück, denn das dicke Ende kam noch – jeweils nach individuellen Fehlern der Panther krachte es gleich zwei Mal. der sicher geglaubte Sieg zerronn den Gummernern zwischen den Fingern. Ein Happy End wurde es dennoch: 40 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit deutete Verteidiger Manuel Moser auf der blauen Linie einen Schuss an, spielte dann aber auf Flügel Stefan Jäger ab. Der übernahm direkt, sein Kracher landete genau im kurzen Kreuzeck – die Panther gingen mit zwei Punkten vom Eis.
EC Puntigamer Gummern – EC Paternion 4:3 (0:0, 0:0, 4:3), Tore: Urschitz, Saidi, Pfeifer, Jäger bzw. Sandriesser, Müller, Plomenig




What a nice One – timer Shoot!!!!!!!!