Immer geführt, am Ende verloren

Posted by admin On December - 15 - 2009

Der EC Gummern kontrollierte das  Spiel gegen das Carinthian Team, versäumte es allerdings Tore zu schießen. Am Ende gab es eine bittere 3:4-Niederlage nach Overtime.


Die Tore die man in der Offensive nicht schießt, erhält man am Ende selbst. An diese “ewige” Grundregel im Eishockey wurden die Cracks des EC Puntigamer Gummern gestern wieder bitter erinnert. Über fast 60 Minuten dominierten die Panther die Hausherren vom Carinthian Team, die sich durch viele Strafen immens schwächten. Fast im Sekundentakt ließ Gummern allerdings die sich bietenden Chancen aus. Sogar mehrere 5:3-Powerplays wurden ohne Treffer absolviert. In Führung gingen die Panther trotzdem: Manuel Urschitz schoss im ersten Abschnitt zur 1:0-Führung ein, die die Gastgeber allerdings noch egalisieren konnten.

Eine Szene, die sich wiederholen sollte. Noch zwei Mal ging Gummern in Führung – immer wieder glich das Carinthian Team aus. Vor allem im Powerplay schlug die Mannschaft um Ex-Bundesliga-Spieler Markus Melcher eiskalt zu. Mit jeweils zwei Mann mehr am Eis klingelte es hinter Panthers-Goalie Stefan Singer. Besonders bitter: Der Ausgleich zum 3:3 fiel keine zwei Minuten vor Spielende und dazu noch in nummerischer Überzahl der Panther. Das Problem: Die Körper waren wach, die Köpfe aber wohl schon beim Sieges-Bier. Es kam noch schlimmer: Aus einem weiteren mißglückten Angriff der Panther ergab sich eine 2:2-Situation, die das Carinthian Team prompt zum Siegestreffer verwandelte.

  • Carinthian Team – EC Puntigamer Gummern 4:3 n.V (1:1, 0:1, 2:1 – 1:0), Tore: Urschitz, Moser, Wohlgemuth
  • Notizen: Gummern mit Singer im Tor, ohne Nedwed, Köberl

One Response to “Immer geführt, am Ende verloren”

  1. Stefan says:

    Unser Kapitän ist halt ein echter Medienmann!