Gegen Steindorf erwischten die Panther einen miserablen Start, kämpften sich aber zurück und gingen in Führung. Am Ende ging bei Gummern aber vor allem eines: die Kraft aus. Niederlage!
Es war schon ein merkürdiges Bild, das sich dem Betrachter des Duells Steindorf gegen Gummern bot – auf der einen Seite die vier Linien der Steindorfer, auf der anderen Seite genau elf Gummern Cracks, denn die Panther mussten erneut auf die “Graz-Legionäre” Pfeifer und Hatzenbichler, sowie auf den verletzten Gernot Erlacher verzichten. Los ging es praktisch gleich mit einem Rückstand. Verteidiger Stefan Jäger “assistierte” zum Führungstreffer der Steindorfer mit Nachdruck. Auch das 2:0 der Gäste wäre wohl vermeidbar gewesen.
Doch das kleine Panther-Grüppchen bewies Moral, Spielertrainer Patrick Kogler stellte den Anschluss her, Scharfschütze Daniel Wohlgemuth legte das 2:2 nach – Verwunderung auf der Steindorfer Bank, mit so viel Gegenwehr hatte man offenbar nicht gerechnet, der Gang in die Kabinen kam da gerade Recht.
Die Panther übernahmen im 2. Drittel das Kommando, Daniel Köberl lenkte einen Schuss unhaltbar ins Netz, Manuel Urschitz ließ eine große Chance aus. Die Gäste aus Steindorf konsolidierten sich und wurden mit dem Ausgleich belohnt. Die Begleitmusik war allerdings eine traurige, denn als Manuel Urschitz das 4:3 am Schläger hatte, wurde der Top-Torschütze der Panther hart von hinten gefoult. Für Urschitz ging es ins Krankenhaus, für den Steindorfer Spieler unter die Dusche.
Die ruppige Gangart setzte sich auch im Schlussabschnitt fort. Steindorf ging im Powerplay in Führung, Stefan Nedwed glich für die Panther noch einmal aus. Wenige Minuten vor Schluss dann der Schock für die Panther: Steindorf erhöhte auf 5:4. Dem konnten die ausgelaugten Gummern-Cracks nichts mehr entgegensetzen. Ex-Gummern-Trainerfuchs Ewald “Slime” Brandstätter und seine Steindorfer Mannen wahrten den Anschluss an den Tabellenersten.
EC Puntigamer Gummern – ESC Steindorf 4:5 (2:2, 1:1, 1:2), Tore für Gummern: Kogler, Wohlgemuth, Köberl, Nedwed



